Wandern und Urlaub machen in Teilregionen der EifelWandern und Urlaub machen in Teilregionen der Eifel

Die Eifel ist seit dem 15. Juli in den Schlagzeilen, leider nicht in den positiven.Durch die ständigen medialen Berichterstattungen über die Auswirkungen des Starkregens in Teilen der Eifel wie in den Kreisen Ahrweiler, Bitburg-Prüm oder Euskirchen wird dem Außenstehenden suggeriert, dass die komplette Eifel erheblich in Mitleidenschaft gezogen sei und somit für längere Zeit nicht mehr als Wander- und Erholungsdestination zur Verfügung stehe. Dem ist nicht so, wie jetzt der Eifelverein in vorliegender Presseerklärung deutlichmacht. „Selbstverständlich sind wir im Herzen bei allen Betroffenen und unseren lieben Mitgliedern, die in den überschwemmten Regionen der Eifel ihr Hab und Gut und vielleicht sogar noch Schlimmeres verloren haben“, so der Hauptvorsitzende Rolf Seel, „aber wir dürfen jetzt nicht resignieren und es zulassen, dass die ganze Eifel als Katastrophengebiet deklariert wird.“ Zahlreiche Eifelregionen sind laut Seel von den Wassermassen verschont geblieben. Deshalb rät er allen Eifelgästen, sich vor einer Buchungsstornierung vor Ort beim Gastgeber oder bei der Tourist-Info aus erster Hand über die aktuelle Lage zu informieren. „Die Tourismuswirtschaft in der Eifeli st bereits durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie mehr als gebeutelt worden.Und jetzt kommen auch noch die Konsequenzen des Starkregens hinzu“, so Seel weiter. Viele Betriebe der Gastronomie und des Beherbergungsgewerbes stünden allen Gästen ebenso offen wie zahlreiche Ausflugsziele oder Möglichkeiten zum Entspannen und Wandern. „Insbesondere bei der flächendeckenden Wiederinbetriebnahme des Volkssportes Nummer eins, dem Wandern in der Eifel, sieht sich der Eifelverein in seiner Verpflichtung, und er wird sich hier im Rahmen seiner Möglichkeiten angemessen einbringen“, so Seel abschließend.

Manfred Rippinger, Geschäftsführer

 

 

Am 19.07.2021 erreichte uns folgender Brief der Hauptgeschäftsstelle Düren, den wir unseren Mitgliedern nicht vorenthalten wollen:

 

Eine Katastrophe für die Eifel

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger der Eifel, wir im Eifelverein sind fassungslos über die Ereignisse der letzten Tage. Wir können unser Beileid nicht mit Worten fassen, die Bilder der Zerstörungen und das Leid der Betroffenen machen uns sprachlos. Alle unsere Mitglieder im Eifelverein sind im Herzen bei den Menschen in der Eifel, die zum Teil alles verloren haben. Schlimm genug, wenn der materielle Schaden ins bis dato nie Vorstellbare geht und das eigene Haus samt Hab und Gut von heute auf morgen verloren geht. Noch schlimmer ist es für unsere lieben Eifelbewohner, wenn durch die Fluten Menschen ihr Leben verlieren oder vermisst werden.Jetzt gilt das Gebot der Stunde: retten, bergen, aufräumen. Viele unserer Mitglieder und Ortsgruppen sind bereits im Einsatz und helfen tatkräftig mit. Ihnen gilt unser besonderer Dank, ebenso allen ehren- und hauptamtlichen Rettungskräften, die seit Tagen pausenlos im Einsatz sind. Die Welle der Hilfsbereitschaft ist riesig, und die Menschen in der Eifel haben uns wieder einmal deutlich gezeigt, dass niemand in seiner Not alleine gelassen wird. Das gegenseitige Unterstützen und selbstlose Anpacken lindert ein wenig den Schmerz über die Verluste und lässt die Eifel noch enger zusammenrücken. Wir im Eifelverein sind sehr stolz auf diese tugendhafte Eigenschaft und werden uns im Rahmen unserer Möglichkeiten in die Rettungsaktion einbringen. Entweder tatkräftig und/oder finanzieller Art. Zu letzterem empfehlen wir keine Sachspenden mehr abzugeben, weil die Sammellager – nicht zuletzt durch die vielen „Aussortierungsaktionen“ in den Privathaushalten während der Pandemie –mehr als voll sind. Vielmehr empfehlen wir bei geplanten Geldspenden, diese auf die Spendenkonten der betreffenden Landkreise bzw. Gemeinden zu überweisen. Dann kommen die Gelder auch direkt bei den Bedürftigen an. Der Hauptverein ist derzeit in der internen Abstimmung, Hilfsmaßnahmen einzuleiten. Noch ein Hinweis in eigener Sache: Witterungsbedingt sind derzeit zahlreiche Wanderwege in der Eifel schlecht oder gar nicht begehbar. Davon sind auch betroffen die Hauptwanderwege des Eifelvereins (z.B. Krönungsweg nahe der Steinbachtalsperre),Themenwanderwege wie der Römerkanal-Wanderweg (Kreis Euskirchen) und zahlreiche örtliche Wanderwege. Bitte erkundigen Sie sich vor Ort über den Wegezustand. Die Hauptgeschäftsstelle kann Ihnen ob der flächenhaften Ausbreitung der Schäden leider keine erschöpfende Auskunft erteilen.

Für den Hauptverein: Rolf Seel, Hauptvorsitzende
r

 

 

Pressemeldung

Aufbauhilfe des Eifelvereins

Düren. Angesichts der verheerenden Ausmaße der Flutkatastrophe in Teilbereichen der Eifel hat der geschäftsführende Vorstand des Hauptvereins in einer Sondersitzung beschlossen, gezielt den Wiederaufbau von zerstörten oder beschädigten Einrichtungen der durch den Eifelverein geschaffenen Wanderwege-Infrastruktur (wie Schutzhütten, Stege, Sitzbankgarnituren etc.) finanziell zu fördern. „Damit leistet der Eifelverein im Sinne seiner Satzung einen entscheidenden Beitrag für die flächendeckende Wiederinbetriebnahme des Wandertourismus in der Eifel. Gleichzeitig entlasten wir die Kassen unserer Ortsgruppen, die sich zu gegebener Zeit wieder in Abstimmung mit den Grundbesitzern und Touristikern in die Instandsetzung von Wandereinrichtungen in Wald und Flur einbringen sowie wieder für eine durchgängige Markierung der Wanderwege sorgen werden.“, so der Hauptvorsitzende Rolf Seel.

Der Eifelverein hat bewusst von der Einrichtung eines eigenen Spendenkontos für die notleidende Bevölkerung abgesehen, weil zwischenzeitlich genügend Spendenkonten sowohl von überregionalen Organisationen wie auch von lokalen Stellen existieren. „Deshalb empfehlen wir allen, sich bei der betreffenden Kommune und/oder Kreisverwaltung über deren Spendenaktion zu informieren, um so schnellstmöglich den Flutopfern die dringend benötigte finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen.“ erklärt Seel weiter. Wer sich allerdings an dem Aufbauprojekt des Eifelvereins finanziell beteiligen möchte, möge sich bitte mit der Hauptgeschäftsstelle per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! in Verbindung setzen.

„Wir sind in Gedanken bei unseren lieben Menschen in den betroffenen Regionen und erschüttert über das Ausmaß der Schäden. Besonders traurig macht uns der Verlust an Menschenleben.“ „Aber“, so Seel abschließend, „die Welle der Hilfsbereitschaft ist sehr erfreulich, und die Menschen in der Eifel haben uns wieder einmal deutlich gezeigt, dass niemand in seiner Not alleine gelassen wird. Das gegenseitige Unterstützen und selbstlose Anpacken lindert vielleicht ein wenig den Schmerz. Wir im Eifelverein sind sehr stolz auf diese tugendhafte Eigenschaft unserer Eifeler“.