Für Samstag den 17.11.18 war laut Wanderheft keine Langstreckenwan-derung angegeben. Kurzer Hand entschloss sich Wanderführer Helmut doch noch eine zu machen: „Rund um den Zingsheimer Wald“.
Ausgangspunkt dieser Wanderung war das Naturzentrum Eifel in Nettersheim. Von dort aus ging‘s dann in Richtung Zingsheim, vorbei an einer ehemaligen Tempelanlage (Matronenkult) aus der Römerzeit. Unter unseren Füßen knackte das gefrorene Herbstlaub und das dünne Eis auf den Pfützen.Wir hatten am Morgen Minus 1 Grad. Der Weg verlief weiter auf einem Teilstück einer ehem. Römerstraße nach Pesch zum Jakob Kneipberg (438 m).  Von dort aus hatte man, im Sonnenschein und wolkenfreiem Himmel ein- en wunderschönen Blick auf Pesch und die noch sehr herbstliche bunte Eifellandschaft. Die Temperatur war mittlerweile auf 10Grad angestiegen. Dort machten wir unsere erste Pause, mit selbstgebackenem Kuchen von Wilfrieds Frau Regina. 
Gestärkt ging es dann steil hinunter ins Wespelbachtal und dann wieder hinauf zu einer weiteren Römischen Tempelanlage, oberhalb vom Hornbachtal. Rund um Nettersheim hatten sich zur damaligen Zeit, so 100 - 200 nach Christi die Römer ganz schön breit gemacht und es gibt dort viele archäologische Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Auf dem Weg in Richtung Engelgau kamen wir auch noch an dem ehem. römischen Gutshof, Villa Rustica bei Roderath vorbei. Und somit war das nicht nur eine Wanderung rund um den Zingsheimer Wald, sondern auch noch auf den Spuren der Römer. Von Frohngau wanderten wir dann nach Engelgau und über die Himberger Höhe (550 m) wieder nach Nettersheim zurück.
Die Endeinkehr war dann in dem urigem, sehr gemütlichem Cafe zur Römerquelle. Im Gegensatz zu der Wanderung vor einer Woche, wurden wir diesmal von der Sonne mit schönem Weitblick verwöhnt.
Wir waren froh und glücklich, dass wir uns kurzfristig entschlossen hatten doch noch auf Wanderschaft zu gehen. Nächste Woche soll ja der erste Wintereinbruch kommen. Na ja, mal sehen ?
Bilder und Text:   Helmut Klein
Internet:             Otti Wipprecht