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Auf dem Rheinburgenweg


Vom 23. bis 27.04.2017 erwanderten 19 Wanderfreunde die letzten 4 Etappen des Rheinburgenweges von St. Goar bis Bingen.
Von unserem Stammquartier "Roter Ochse" in Rhens fuhren wir mit dem Zug zu den einzelnen Etappen. In St. Goar ging es gleich über viele Stufen hinauf auf die Höhen zum Loreleyblick. Am Kammereck trennte sich die Gruppe. WF Wilfried führte zum Skulpturenpark und WF Konrad zum Oelsbergsteig. Hoch über Oberwesel fanden sich dann die Gruppen wieder am Günderodehaus zur Einkehr. Der Stadtrundgang in Oberwesel führte vorbei an der Martinskirche, an vielen Wehrtürmen zur Innenstadt. Dann über die Wehrmauern zur Wernerkapelle bis zum Ochsenturm und zurück zum Bahnhof.

Zur 11. Etappe starteten wir hinter der Liebfrauenkirche in Oberwesel. Dort begann der Aufstieg zur Schönburg. Wir wanderten unterhalb von Dellhofen Richtung Bacharach. Unterwegs immer wieder schöne Ausblicke auf den Rhein. Von der anderen Seite grüßte Kaub mit Burg Gutenfels und die Kaiserpfalz (Burg Pfalzgrafenstein) zu uns herüber. Steiler Abstieg nach Bacharach mit Burg Stahleck. Eine Schifffahrt mit der "Asbach" zurück nach Oberwesel war ein krönender Abschluß.

Die 12. Etappe führte von Bacharach nach Trechtingshausen. Zunächst Aufstieg zur Burg Stahleck und weiter zur Ruine Fürstenberg und Burg Sooneck vorbei am Aussichtsturm Siebenburgenblick und hinunter nach Niederheimbach zur Burg Hohneck mit dem Märchenpfad.

Die 13. und letzte Etappe von Trechtingshausen führte zunächst zur Burg Reichenstein und in ein kleines Stück des Morgenbachtals. Schöner Blick auf Burg Rheinstein und am Schweizer Haus vorbei aufwärts durch das Poßbachtal. Die Steckeschlääferklamm mit interessanten Masken in den Bäumen durchwanderten wir und kamen an der Ausgrabungsstätte „Villa Rustika“ vorbei. Auf dem Weg nach Bingen wagten wir uns über eine große Hängebrücke.

Am letzten Tag erwanderten wir die Stahlberg Schleife bei Bacharach. Nach dem Aufstieg zur Burg Stahleck ging es in Hanglage durch das Munzbachtal nach Steeg und weiter zur Ruine Stahlberg.

Die Wanderer bedankten sich beim Wanderführer Konrad Ott für die Organisation der tollen Wanderungen sowie bei Kulturwart Karl Rovers, der viel über die Historie der vielen Burgen, Ausgrabungsstätte und das Rheintal zu berichten hatte.

Text: Johanna Haas