Unter dem Motto "Wandern und Kultur - eine gute Mischung" fand unser diesjähriger Wanderführertag statt. 20 Wanderführer nahmen die Einladung des Vorstands an und wanderten durch den Stadtwald von Köln. Unser Kulturwart Karl Rovers hatte den Tag organisiert und konnte uns wieder einiges über unsere Heimatstadt erzählen. Mittags ging es zum Melatenfriedhof. Hier startete unser Führer einen zweistündigen Rundgang, auf dem viel Interessantes zu sehen und zu hören war. Anschließend ging es zur gemeinsamen Schlusseinkehr ins Brauhaus Gaffel im Marienbild. Es war ein gelungener Tag bei gutem Wetter und guter Laune. Ein Dankeschön an alle Wanderführer - auch an die, die heute leider verhindert waren, besondes aber an Karl für die gute Planung und Vorbereitung.

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Auf dem Rheinburgenweg


Vom 23. bis 27.04.2017 erwanderten 19 Wanderfreunde die letzten 4 Etappen des Rheinburgenweges von St. Goar bis Bingen.
Von unserem Stammquartier "Roter Ochse" in Rhens fuhren wir mit dem Zug zu den einzelnen Etappen. In St. Goar ging es gleich über viele Stufen hinauf auf die Höhen zum Loreleyblick. Am Kammereck trennte sich die Gruppe. WF Wilfried führte zum Skulpturenpark und WF Konrad zum Oelsbergsteig. Hoch über Oberwesel fanden sich dann die Gruppen wieder am Günderodehaus zur Einkehr. Der Stadtrundgang in Oberwesel führte vorbei an der Martinskirche, an vielen Wehrtürmen zur Innenstadt. Dann über die Wehrmauern zur Wernerkapelle bis zum Ochsenturm und zurück zum Bahnhof.

Zur 11. Etappe starteten wir hinter der Liebfrauenkirche in Oberwesel. Dort begann der Aufstieg zur Schönburg. Wir wanderten unterhalb von Dellhofen Richtung Bacharach. Unterwegs immer wieder schöne Ausblicke auf den Rhein. Von der anderen Seite grüßte Kaub mit Burg Gutenfels und die Kaiserpfalz (Burg Pfalzgrafenstein) zu uns herüber. Steiler Abstieg nach Bacharach mit Burg Stahleck. Eine Schifffahrt mit der "Asbach" zurück nach Oberwesel war ein krönender Abschluß.

Die 12. Etappe führte von Bacharach nach Trechtingshausen. Zunächst Aufstieg zur Burg Stahleck und weiter zur Ruine Fürstenberg und Burg Sooneck vorbei am Aussichtsturm Siebenburgenblick und hinunter nach Niederheimbach zur Burg Hohneck mit dem Märchenpfad.

Die 13. und letzte Etappe von Trechtingshausen führte zunächst zur Burg Reichenstein und in ein kleines Stück des Morgenbachtals. Schöner Blick auf Burg Rheinstein und am Schweizer Haus vorbei aufwärts durch das Poßbachtal. Die Steckeschlääferklamm mit interessanten Masken in den Bäumen durchwanderten wir und kamen an der Ausgrabungsstätte „Villa Rustika“ vorbei. Auf dem Weg nach Bingen wagten wir uns über eine große Hängebrücke.

Am letzten Tag erwanderten wir die Stahlberg Schleife bei Bacharach. Nach dem Aufstieg zur Burg Stahleck ging es in Hanglage durch das Munzbachtal nach Steeg und weiter zur Ruine Stahlberg.

Die Wanderer bedankten sich beim Wanderführer Konrad Ott für die Organisation der tollen Wanderungen sowie bei Kulturwart Karl Rovers, der viel über die Historie der vielen Burgen, Ausgrabungsstätte und das Rheintal zu berichten hatte.

Text: Johanna Haas

Bereits zum dritten Mal verbrachten 19 Mitglieder der Ortsgruppe Bergheim eine Wanderwoche im Elbsandsteingebirge.

Ausgangspunkt unserer Wanderungen war diesmal das Polenztal.

Das Elbsandsteingebirge ist kein Hochgebirge, der höchste Berg – der Große Winterberg –
misst gerade einmal 556m, aber die vielen Stufen und Leitern wollen bewältigt werden. Unsere Gruppe hat sie tapfer gemeistert und wurde auf dem Gipfel mit wunderschönen Rundblicken belohnt. Wir bestiegen den Brand, den Hockstein, die Bastei, den Großen Winterberg, den Pfaffenstein und kletterten im Labyrinth. Besonders Letzteres hat allen viel Spaß bereitet und ist als Wanderziel der etwas anderen Art zu empfehlen!

Auch die Kultur kam nicht zu kurz. Der „Nachtwächter“ der Barockstadt Pirna, Herr Biberstein, gab uns bei der Stadtführung einen kurzweiligen und informativen Überblick über die Geschichte der Stadt.

Untertage im „Marie-Luise-Stollen“ im Kurort Berggießhübel erfuhren wir viel Wissenswertes über den Bergbau der „Sächsischen Schweiz“.

Die am Tage verbrauchten Kalorien wurden am Abend in der Pension „Polenztal“ wieder aufgefüllt, wo uns die Familie Schade mit deftiger sächsischer Küche verwöhnte. Unbedingt erwähnt werden sollte auch das leckere Frühstück, das uns fit für unsere anspruchsvollen Wanderungen gemacht hat.

Wen wundert es, dass auch das Wetter mitspielte. Die Septembersonne hat uns diesmal ordentlich eingeheizt.

Für uns war es eine wunderschöne Wanderwoche, in der wir viel erlebt und gelacht haben. Unseren Wanderführern Christa und Dieter Lorenz gilt ein ganz besonderer Dank, dass sie uns ihre Heimat so eindrucksvoll präsentiert haben.